Mittwoch, 21. November 2012

wortbild der verzweiflung

#113

"irgendetwas musste passiert sein. oder lag es doch nur am schlafmangel? kaum die augen offen, immernoch am träumen. schnell vermischt sich die wirklichkeit mit der gedankenwelt. höllisch gefährlich, aufpassen, was man sagt oder tut. war es ein wort zu viel oder doch eines zu wenig? ohne frage keine antwort, doch der mut zur frage - fehlt. nebeneinander oder miteinander, beides möglich, vieles nicht. kein versinken in wärme und weicher zufriedenheit. hände in die taschen, blick aus dem fenster. geht nicht. will nicht. kann nicht. trau mich nicht.
will nicht die sein, die alles aufreißt, wunden heilen - narben bleiben. fühle mich schlecht. gehe fort. ein inneres licht erstickt am wind da draußen. bring feuer, solange die glut leuchtet. zu lange ist es her. seltenheitswert steigt. immer wieder scheitern - gewohnheit."

Anmerkung: "ich" ist nicht gleich ich!

1 Kommentar:

  1. dein 365 Tage Blog ist toll, schön zu erfahren wie du Berlin so kennen lernst. Ich werde dein Blog weiter verfolgen.

    Beste Grüße vom "Land"

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