Mittwoch, 31. Oktober 2012

mein drehbuch.

#92

"ein blick. ein lächeln. lächelnde blicke. er trägt kontaktlinsen, ich kann ihre ränder sehen.
wie bein letzten mal -ein hosenbein hochgekrempelt, eins unten. das tattoo an seiner wade ist noch keine woche alt. ein sonnenuntergang. mit farbe. eine riesige sonne. meer. wolken. rot-orange. wunderschön. ruhe. das ist es - das ist er. ruhe strahlt er aus, mit jeder faser seiner selbst. erinnert sich an beiläufige dinge. "wie war deine woche?" hat er gefragt. & dann "lass mal treffen, also außerhalb der uni.. zusammen kochen?" und meine worte purzeln aus meinem mund. JA! hätte ich am liebsten geschrien, wäre ihm vor freude fast um den hals gefallen. den geruch seines pullovers einatmen & nie, nie mehr vergessen. denke an all die zauberschönen momente, die man erleben kann. hier in berlin, der stadt mit allen möglichkeiten. oder zusammen reisen. skandinavien mit rucksack & zelt. traumhafte bilder. ein see. das meer. meine knie zittern, als ich die stufen des uni-flügels runterstolpere, während ich an all die schönen dinge denke. es scheint so perfekt, dass es einfach nicht gutgehen kann... ein haken? aber ich denke nur an den ersten guten sonntag. kochen. er & ich in einer kleinen küche in einer kleinen WG irgendwo in berlin. fangen so nicht filme an?"

Anmerkung: "ich" ist nicht gleich ich!

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